Pfadischnuppertag 2017

Am 25. März 2017 fand erneut der schweizweite Pfadi Schnuppertag statt, so auch im Kanton Glarus. In Niederurnen bei der Abteilung Windegg verbrachten die Kinder einen tollen Nachmittag draussen, voller Spiel, Spass und Sport.

Von Joel Helfenstein v/o Jedi

Am diesjährigen Schnuppertag nahmen 150 Jungen und Mädchen in Schwanden, Glarus, Näfels und Niederurnen an einem abwechslungsreichen Pfadiprogramm teil. So tummeln sich viele neue und altbekannte Gesichter beim Treffpunkt in Niederurnen. Erfahrene Pfadi-Eltern und die Leiter tauschen mit den Eltern der neugierigen Kindern Information über den Ablauf des Tages aus, Pfadis stellen einander ihre mitgebrachten Freunde vor und auch neue Kinder mischen sich unter die Gruppen.

Oh wie schön ist Panama

Das Pfadiprogramm wird stets mit einer Geschichte verbunden, und so fängt auch der Schnuppernachmittag an. Tiger und Bär begrüssen die Kinder und erzählen von ihrem Problem: „Die Tigerente war verschwunden! Und Schuld daran war ganz sicher der jeweils andere!“

Die Kinder verfolgten nun die Spuren der beiden bis zum Pfadiheim, wo sie einen Wegweiser nach Panama fanden. In einem actionreichen Spiel suchten die Kinder die Tigerente nun in Panama, leider erfolglos. Plötzlich erinnerten sich Tiger und Bär, dass sie mit der Ente Verstecken im Wald gespielt hatten. Schnell fanden die Kinder die Vermisste. Tiger und Bär versöhnten sich wieder und tranken gemeinsam mit den Kindern ihren Freundschafts-Sirup.

Zum Z’Vieri buken die Kinder Schlangenbrot über dem Feuer. Den Rest des Nachmittages verbrachten die Kinder nach ihren Interessen: Manche genossen weiter die Gemeinschaft am Feuer, andere erkundeten den Wald und balancierten über die dort aufgestellte Seilbrücke oder bastelten ein Andenken.

Einsatz zahlt sich aus

«Natürlich hat das schöne Wetter zu den hohen Teilnehmerzahlen des Schnuppertages beigetragen», sagt Nina Vuillemin, Kantonsleiterin der Pfadi Glarus. «Doch entscheidend für den Erfolg war, dass die Abteilungen im Kanton seit Jahren wertvolles Programm bieten und sich dies herumspricht.» Für die ehrenamtlichen Leiter sind die vielen Kinder am Schnuppertag eine Belohnung für ihren grossen Einsatz, so Vuillemin.

 


Die Kinder auf der Suche nach den Spuren von Tiger und Bär. (Bild von Tim Brönnimann)

 


Anstrengendes Spiel und Reise nach Panama. (Bild von Tim Brönnimann)

 


Das fertige Puzzle. Doch keine Tigerente in Panama! (Bild von Tim Brönnimann)

 


Kinder beim Zubereiten des berühmten Schlangenbrots. (Bild von Tim Brönnimann)

 


Tiger, Bär und Pfadis entdecken das Panamaschild. (Bild von Tim Brönnimann)

Delegiertenversammlung 2017

Bericht vom 20. März 2017, veröffentlicht in der Südostschweiz:

Bericht DV SO 20170320

Foto Abseilen
Foto Abseilen: Spektakulärer Höhepunkt der Seiltechnikausbildung. (Bild von Nina Vuillemin / Juba)
(nicht im Zeitungsbericht enthalten)

Herbstlager 2016 der Abteilung Rauti - Höhlenmenschen auf der Suche nach dem Feuer

Jeweils in den Herbstferien gehen die sechs- bis zehnjährigen Pfadis, die sogenannten Wölfe, gemeinsam ins Herbstlager. Zu einem speziellen Motto erleben sie während einer Woche spannende Aktivitäten, lernen neue Dinge und haben Spass in der Gruppe.

Von Thomas Landolt v/o Timido

Sonntagmorgen vor einer Woche, eine kleine Sippe von 22 Höhlenmenschen aus dem Glarnerland machte sich auf den Weg Richtung Malters bei Luzern ins alljährliche Herbstlager der Pfadi. Die Sippe bestand aus den Wolfsstufen, das heisst der sechs bis zehn Jahre alten Mädchen und Jungen, der Pfadiabteilungen Rauti (Näfels) und Kärpf (Glarus Süd). Gemeinsam wagten sie das grosse Abenteuer und machten sich auf die Suche nach dem Mythos Feuer.

Voller Tatendrang wurde im Lager fieberhaft nach dem Feuer gesucht, in diversen Aktivitäten wurde von den Höhlenmenschen alles abverlangt. Dabei brauchten sie ihren ganzen Mut, ihr Wissen und auch ihre ganze Muskelkraft. Auf dem Programm standen viele abwechslungsreiche Entdeckungen. Die Pfadis besuchten das Verkehrshaus in Luzern, um ihr Wissen aufzufrischen, standen spät abends auf, um den Wald zu erforschen, gingen sich im grossen Hallenbad in Luzern waschen und konnten auch noch bei einem besinnlichen Abend das Wolfsversprechen ablegen. Nach und nach kamen sie dem Mythos Feuer auf die Spur. Schlussendlich konnten sie am letzten Tag auf dem Feuer eine feine Gerstensuppe und einen knusprigen Speckzopf zubereiten und anschliessend geniessen. Das Lager hat allen viel Spass bereitet und die Wölfe und ihre Leiter freuen sich jetzt schon wieder auf nächsten Herbst, um erneut ein tolles Lager unter einem anderen Motto durchzuführen.

Hela 2016 5 pfadiglarus.ch
Die Wölfe und Leiter der Pfadi Rauti und Kärpf als Höhlenmenschen auf der Suche nach dem Feuer.
(Bild von Thomas Landolt v/o Timido)

 

Kantitreffen 2016 - Pfadis und der Lord of the Klöntal

Das Kantitreffen, das alljährliche Wettkampfwochenende der Pfadis im Kanton, fand dieses Jahr im Klöntal statt. Gewonnen hat die Pfadi Rauti aus Näfels, den besten Posten kreierten aber die Piostüfler.

Von Mario Marti v/o Snake

Der dunkle Lord Chlönron bedroht das Klöntal, doch die verschiedenen dort lebenden Völker stellen sich ihm entgegen. Dazu müssen sie verschiedene Stationen ablaufen und Aufgaben erfüllen, um ihre magischen Kräfte zu stärken. Dies erreichen sie durch Wissen, Können, Kreativität und vor allem Teamgeist. So müssen sie bei den Orks ihr Handeln bei Unfällen unter Beweis stellen und bei den Kobolden ihre Kommunikationsfähigkeit. Bei den Unterwassermenschen lernen sie den Umgang mit der Natur. Handwerkliches Geschick ist bei den Aufgaben des Zwergenvolks gefragt und von den Elben wird geprüft, ob sie navigieren können. Die Posten werden jeweils von den Leitern einer der vier Abteilungen des Kantons gemacht. Den besten Posten, das heisst sowohl didaktisch wertvoll als auch unterhaltsam, haben aber die Nachwuchsleiter, die sogenannten Piostüfler, und gewinnen die Postenwertung.

Pfadis der Abteilung Windegg beweisen beim Zwergenvolk erfolgreich ihre Baukünste.

Sport am Sonntag und siegreiche Rautianer
Am Sonntag, nach einem feierlichen Abend mit Lagerfeuer und Singsong, treten sie gegen Lord Chlönron an. Bei der grossen Olympiade beweisen sie ihre Fähigkeiten und Sportlichkeit und schlagen den dunklen Herrscher. Dabei tun sich vor allem die Völker Caracal von Kärpf aus Schwanden und Neofelis von Windegg aus Niederurnen hervor, welche die Fähnliwertung des Kantitreffens gewinnen. Übers ganze Wochenende betrachtet sind die Pfadis und Leiter von Rauti aus Näfels am erfolgreichsten und gewinnen das diesjährige Kantitreffen als beste Pfadiabteilung im Kanton.

Kartenkunde auch für die Kantonsleiter-Jury bei den Elben der Pfadi Glärnisch.
Durch Basteln spielerisch die Windkraft entdecken ist das Ziel bei den Piostufen-Kobolden.
Dieser Ork wird vom Sieger-Fähnli Caracal versorgt, die dadurch ihre Samariterkenntnisse beweisen.
Die Fähnli Caracal und Mustang der Pfadi Kärpf treten am Posten der rautischen Orks gegeneinander an.

Sommerlager 2016 - Zurück in die Ritterzeit (Kärpf und Rauti)

30 Pfadis und Leiter der Pfadiabteilungen Kärpf Glarus Süd und Rauti Näfels verbrachten zwei Wochen Zeltlager in Appenzell mit Gruselweg, 24-Stunden-Game, Sportaktivitäten, viel Spass und der Suche nach dem Wienerli im Teig.

 

Von Mirjam Murer v/o Bolera

Von der Burg Käti aus dem Glarnerland von feindlichen Rittern aus der Burg vertrieben, machten sich die Pfadi Kärpf Glarus Süd und die Pfadi Rauti Näfels auf ins Appenzellerland, um dort das sagenumwobene Wienerli im Teig zu finden. Dieses sollte ihnen die Kraft geben, um die gegnerischen Ritter wieder zu vertreiben und nach Hause zurückzukehren. In Appenzell angekommen, auf dem von einem Fluss gesäumten Lagerplatz, bauten Pfadis und Leiter gemeinsam das Lager auf. Ein Küchenzelt und ein Aufenthaltszelt aus Blachen sowie Schlafzelte bildeten die Basis, welche ausgerüstet mit Hammer und Nägel mit viel Elan und Fantasie ausgebaut wurde.

Der Sommerlagerplatz der Pfadiabteilungen Kärpf und Rauti. (Bild von Laura Stapfer v/o Serma)

Aus Steinen und Lehm entstand eine Kochstelle, aus Schwarten und Rundhölzern bauten die Pfadis Tische und Bänke. Auch eine Küchenausstattung mit Rüsttisch und einer Vorrichtung für die Abwaschbecken durfte nicht fehlen, denn im Lager kochten die 11 bis 17 jährigen Teilnehmer gemeinsam mit den Leitern. Liegestühle, Schuhgestelle und eine Anschlagtafel durften natürlich auch nicht fehlen. Nach getaner Arbeit konnte die selber gebaute Sauna am Wellnessabend eingeweiht werden. Um für die Rückeroberung der Burg Käti gewappnet zu sein galt es nun, verschiedene Trainingseinheiten zu absolvieren: Ein Gruselweg sollte den Mut der Ritter testen, der Barfussweg von Gontenbad bis Jakobsbad sollte den Durchhaltewillen stärken, eine Crazychallenge in Appenzell sollte zeigen wie gut die Ritter mit unerwarteten Aufgaben zurechtkommen und auf der Führung durch die Flauderfabrik konnte vielleicht ein Hinweis auf die richtige Rezeptur für die sagenumwobenen Wienerli im Teig aufgeschnappt werden. Zurückgekehrt von den abenteuerlichen Ausflügen erfrischten sich alle durch wilde Wasserschlachten oder unter der selber gebauten Warmwasserdusche.

Das am drittletzten Tag des Lagers gefundene Rezept für die magischen Kräfte probierten die Pfadis in ihren Feuerbetriebenen Backöfen aus Lehm und Steinen sofort aus. Nach einer leckeren Mahlzeit kombiniert mit Kartoffelsalat war es dann auch Zeit wieder ins Glarnerland zurückzukehren. Damit die feindlichen Ritter auf der Burg Käti jedoch die Rückkehrer nicht gleich bemerkten, schlugen die Pfadis den Weg über St.Gallen ein und hatten dort noch die Möglichkeit durch einen Foxtrail ihre Geschicklichkeit im Spurenlesen und Rätsellösen unter Beweis zu stellen. Wieder im Glarnerland, die Burg zurückerobert, kehrten alle müde aber glücklich nach Hause zurück.

Weitere Impressionen finden sich in der Bildergallerie.

Weitere Informationen: www.pfadi-kaerpf.ch

Die Pfadis von Glarus Süd und Schwanden auf der Wanderung durch das Appenzellerland während des Sommerlagers. (Bild von Laura Stapfer v/o Serma)
Die Pfadis von Glarus Süd und Schwanden auf der Wanderung durch das Appenzellerland während des Sommerlagers. (Bild von Laura Stapfer v/o Serma)
Lagerbau als wichtiger Teil eines jeden Sommerlagers, bei dem die Pfadis Kreativität, Teamwork und
Genauigkeit lernen. (Bild von Laura Stapfer v/o Serma)
Besinnliche Momente wie Lagerfeuer und Singsong fehlen in keinem Pfadilager.
(Bild von Laura Stapfer v/o Serma)
Die Pfadis der Abteilungen Kärpf und Rauti bei der Besichtigung der Goba Mineralquellen.
(Bild von Laura Stapfer v/o Serma)

Siechenmarsch 2016

Rund 500 Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Schweiz haben am Wochenende vom 21. und 22. Mai am Siechämarsch der Pfadi Glarus mitgemacht. Sie nahmen Routen von 50, 80 und sogar 100 Kilometern unter die Füsse.

Von der Siechäpress

Der Siechämarsch, organisiert von der Pfadi Glarus für Pfadis und Freunde aus der ganzen Schweiz richtet sich an all jene, die herausfinden möchten, wie weit ihre Füsse sie tragen. Alljährlich im Mai wird daher im Rahmen dieses Anlasses gewandert, was das Zeug hält. So auch am vergangenen Wochenende bei warmem und sonnigem Wetter.

Drei Varianten

Das Ziel war für alle 497 Läuferinnen und Läufer das gleiche: Die Schulanlage Linth-Escher in Niederurnen. 102 besonders Wagemutige trafen sich bereits um 9 Uhr beim Bahnhof Dietikon, um auf ihre 100 Kilometer lange Strecke zu starten. Die Route führte zunächst auf den Üetliberg und anschliessend über den Albispass.
Am Mittag kamen die 206 Kandidaten, welche sich für den 80-Kilometer-Marsch angemeldet hatten, in Adliswil dazu. In Menzingen schliesslich begann die Strecke über 50 Kilometer, für die sich 189 Personen entschieden hatten.
Die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren 14 Jahre alt, die ältesten über 50.

Unterwegs nach Niederurnen treffen sich Pfadis aus der ganzen Schweiz, führen spannende Gespräche, erfahren ihre Grenzen und lernen Selbstmotivation. (Bild von Daniel Eggenberger)

50 Helfer im Einsatz

Für einen reibungslosen Ablauf des "Siech16" sorgten das Organisationskomitee der Pfadi Glarus sowie rund 50 Helferinnen und Helfer. Wer den Lauf abbrechen wollte, konnte sich an vorgegebenen Punkten von einem Shuttlebus abholen lassen. Auf der Strecke befanden sich zudem vier Verpflegungsposten. Im Angebot waren dort unter anderem Teigwaren, Suppen, Bananen und Getreideriegel.

100 Kilometer in 12 Stunden

Aufgrund der weiten Distanzen waren viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer des "Siech16" bis weit in die Nacht hinein unterwegs. In Niederurnen konnten sie sich von den Strapazen erholen und einige Stunden schlafen.
Den 100er liefen 56 Teilnehmer zu Ende, den 80er 138 und beim 50er gab es 161 Finisher. (pd)

Weitere Informationen: www.siech.ch

Die vorgegebene, sichere Strecke des Siechämarsch führt durch Wald und Wiesen entlang des Albis und Etzel. (Bild von Christian Rengg)
(Bild von Christian Rengg)
Karten für die Route, Leuchtstreifen für die Sicherheit und ein kleines Geschenk stehen am Check-In für die 497 Läufer bereit. (Bild von Christian Rengg)
An den drei Verpflegungsposten wird neue Energie und Motivation getankt. (Bild von Christian Rengg)
(Bild von Christian Rengg)
Die Mühe wird mit herrlichen Ausblicken über den Zürichsee belohnt. (Bild von Christian Rengg)

Pfadischnuppertag 2016

Am 12. März schnupperten Kinder im ganzen Kanton Glarus Pfadiluft. Bei der Abteilung Windegg nahmen sie an einem Geländespiel teil und genossen Schlangenbrot am Feuer.

Von Benjamin Kistler v/o Wiff und Lukas Hobi v/o Latin

Der nationale Pfadi-Schnuppertag fand dieses Jahr am 12. März statt. In Schwanden, Glarus, Näfels und Niederurnen erlebten gut hundert Mädchen und Jungen verschiedenste Abenteuer.

„Pfadi!“ steht auf einer weissen Tafel mit blauem Infozeichen und zeigt einem den Weg zum Bühlschulhaus Niederurnen. Auf dem Vorplatz des Schulhaues warten die Leiter und der Elternvorstand der Abteilung Windegg aus Niederurnen. Sie nehmen die Eltern und ihre Kinder in Empfang und informieren die Eltern an einem Infotisch über die Pfadi.
Die Kinder verabschieden sich für den Nachmittag von ihren Eltern. Beim Pfadiheim Syte oberhalb von Niederurnen wetteifern die Teilnehmer und Schnupperkinder miteinander in einem actionreichen Geländespiel um farbige Steine. Sie rennen zu den verschiedenen Posten ums Pfadiheim herum und versuchen durch Würfeln ein vollständiges Set der verschiedenfarbigen Steine zu vervollständigen. Die Leiter geben am Schluss des Spiels bekannt, wer damit am erfolgreichsten war, doch die Kinder scheinen sich mehr für das Spiel als für den Sieger zu interessieren.

Nach dem anstrengenden Spiel schnitzen sich die Kinder im Wald einen „Brätli“-Stecken. Dann versammeln sie sich bei der Feuerstelle, wo Leiter Wiff inzwischen ein Feuer entzündet hat. Die Leiter verteilen den Schlangenbrot-Teig an die Kinder, in welchen diese erst noch „Schocki-Würfel“ und „Wiibeeri“ einkneten und dann um den Stecken geschlungen übers Feuer halten. Nach einer Weile wird daraus ein feines Schlangenbrot fürs Zvieri.

Zurück beim Bühlschulhaus übergeben die Leiter die Kinder wieder ihren Eltern. Für die Abteilung Windegg war dieser Schnuppertag ein grosser Erfolg. Zehn Schnupperkinder konnten diesen Samstag einen Einblick in die Pfadi gewinnen.

Tobias freut sich über die errungenen Edelsteine. (Bild von Benjamin Kistler v/o Wiff)
Kinder rennen, um als erste beim Posten anzukommen. (Bild von Benjamin Kistler v/o Wiff)
Wer hat wohl die meisten Steine gesammelt? (Bild von Benjamin Kistler v/o Wiff)
Brot vom Feuer – Für viele Kinder eine neue Erfahrung. (Bild von Michelle Glaus v/o Aurora)

Sommerlager 2015 (Kärpf und Rauti)

Mit der Pfadi die Welt entdecken und internationale Freundschaften schliessen

20 Pfadis und ihre Leiter aus Glarus Süd und Näfels begaben sich für ihr diesjähriges Sommerlager nach Kandersteg in ein internationales Lager. Zusammen mit 700 Pfadis aus der ganzen Welt verbrachten sie dort eine Woche in Zelten mit Spielen, Ausflügen und internationalen Begegnungen. Angereist waren sie während vier Tagen mit dem Velo.

Von Mario Marti v/o Snake

Passend zum Lagerrahmen war das Thema des Sommerlagers „einmal um die Welt“. Jeder Tag stand unter dem Motto eines anderen Landes, wobei nebst ein paar interessanten Facts auch ein paar Wörter des jeweiligen Landes gelernt wurden – schliesslich wollte man sich ja mit den jeweiligen Bewohnern auch verständigen können. Gestartet wurde mit Frankreich, dann via Nord- und Südamerika, über China oder die Arabische Halbinsel, bis sie schliesslich einmal um die Erde gereist waren.

Die kulturelle Kompetenz konnten die 11- bis 16-jährigen Knaben und Mädchen aber nicht nur theoretisch erlernen, sondern gleich bei den Aktivitäten im Internationalen Pfadizentrum anwenden: Beim Sportnachmittag, dem grossen gemeinsamen Lagerfeuer oder der Länderausstellung lernten sie Pfadis beispielsweise aus Dänemark, Portugal, Hong Kong oder den USA kennen und erfuhren, wie in den jeweiligen Ländern Pfadi gelebt wird.

Damit der sportliche Teil nicht zu kurz kam und die Jugendlichen erfahren konnten, wie viel in ihnen steckt, fand die Anreise über vier Tage mit dem Velo quer durch die Schweiz statt, sozusagen als Roadtrip; übernachtet wurde in jeweils einem anderen Bauernhof im Stroh. Um die Teilnehmer auf ihre spätere Tätigkeit als Leitpfadi oder Leiter vorzubereiten, wurden sie während diesen zwei Wochen immer wieder in Orientierung, Sicherheit und Lagerbau geschult. Daneben gab es Ausflüge nach Thun und in Badis, die Besichtigung einer Guezlifabrik oder des Ballenbergs, selbstverständlich Pfaditypisches wie eine Wanderung oder SingSongs und natürlich jede Menge Spass, Vergnügen und Freundschaften.

Begleitet wurden die Teilnehmer von einer Gruppe Leitern und Leiterinnen, welche regelmässig in Kursen für ihre Tätigkeit ausgebildet werden und die Einhaltung der Regeln gemäss Jugend und Sport sicherstellten.

Einige Impressionen aus dem SoLa finden sich in der Bildergalerie.

Siechämarsch 2015

361 Siechen besiegen am „Siechä“-Marsch ihren inneren Schweinehund

Vergangenes Wochenende fand der von der Pfadi Glarus organisierte „Siechä-Marsch“ statt. Dieses Jahr starteten wieder 456 mutige Pfadis und Nichtpfadis an diesem Langstrecken-Marsch. Die Route führte von Alstätten SG nach Gais AR, über den Ricken und endete wie jedes Jahr in der Linth-Escher-Turnhalle in Niederurnen GL.

Von Sarah Willi v/o Curry

Die Wetterbedingungen waren bei der Ausgabe 2015 des Siechämarsch ideal, nicht zu heiss und bewölkt, aber trocken. Viele motivierte Läufer standen bereits um 09.00 Uhr gespannt am Check-In in Alstätten SG, wo die „Mega-Siächä“ den 100 lkm-Marsch begannen. 20 lkm später trafen diese Teilnehmer dann in Gais AR auf die „Supersiächä“, die den 80 lkm-Marsch in Angriff nahmen. Und um 17.00 Uhr machten sich in St. Johann die „Siechä“ auf den nicht zu unterschätzenden 50 lkm-Marsch nach Niederurnen. Unterwegs trafen sie auf vier gut bewirtschaftete Verpflegungsposten, wo feine Pasta, Müesliriegel, Bananen, Schokolade und Suppe für den sicher nötigen Energieschub sorgten. Und die Taxi-Zentrale stand mit einem gut organisierten Abholservice rund um die Uhr für jene Teilnehmer bereit, die auf der langen Strecke an ihre Grenzen stiessen.

Am „Siech“ trifft man immer wieder auf bekannte Gesichter. Sprüche wie: „Du warst doch letztes Jahr schon auf dem Megasiech?“ oder „Hast du noch nicht genug vom inneren Schweinehund?“ – machten die Runde. Wer Lust hat, einmal eine Grenzerfahrung zu machen, ist am „Siech“ am richtigen Platz. Von den rund 450 SportlerInnen haben 361 „Siechä“ ihre Route komplett absolviert. Rund 80 % der Teilnehmer haben damit die „Siechä“-Strecke mit Bravour gemeistert. Herzliche Gratulation!

Der Check-Out Bereich in Niederurnen beherbergte für die „Siechä“-Helden und -Heldinnen eine Wohlfühloase mit Massageecke, Sanitätsbereich für den beanspruchten Bewegungsapparat, einer Verpflegungsecke, warmen Duschen und einer grosszügigen Schlafzone.

Erlöst, aber glücklich humpeln die „Siechä“ nun in ihren Alltag zurück und erzählen nach dem Wochenende von ihren eindrucksvollen Erlebnissen bei ihrem Leistungsmarsch innerhalb 24 h.

Die Pfadi Glarus freut sich schon auf den nächsten Siechämarsch am 21./22.Mai 2016 und ist gespannt, woher das nächste Jahr die Marsch-Route die „Siechä“ wieder nach Niederurnen führen wird.

Pfingstlager 2015

Wikinger-Pfadis plündern Europa

Am Pfingstwochenende fanden die Pfingstlager der Pfadiabteilungen des Kantons Glarus zu verschiedenen Themen statt. Die Pfadis Pfadiabteilungen Glärnisch (Glarus) und Windegg (Glarus Nord) gingen als Wikinger auf Raubzug, wurden schiffbrüchig und fanden doch noch nach Hause.

Von Benjamin Kistler v/o Wiff

Die mehr als 40 Teilnehmer des Pfingstlagers werden am Samstagmorgen von Wikingerkönig Erik Blauzahn begrüsst. Dieser lädt alle Pfadis ein, gemeinsam mit ihm auf einen Wikinger-Raubzug zu gehen.

Die Pfadis errichten ihre Zelte in Walenstadt neben dem Pfadiheim, das die nötige Infrastruktur für das Pfadilager bietet. Die Wölfe (Kinder der 1. bis 4. Klasse) werden bei einem Postenlauf zu waschechten Wikingern ausgebildet, malen furchteinflössende Wikingerfahnen und lernen den Wikingerruf. Mit lautem Gebrüll stürzen sie sich dann in ein Geländespiel, bei dem sie möglichst viele verschiedene Edelsteine rauben müssen.

Natürlich ist der Wikingerkönig Blauzahn über solch mutige Wikinger erfreut. Als Dank spendiert er allen ein grosses Festmahl. Bei diesem Wikingerschmaus wurde passend zum Thema auf Messer, Gabel und Teller verzichtet und das Poulet mit Beilage direkt vom Tisch nur mit den Händen gegessen.

Am Sonntag schlägt das Wikingerschiff leck und die Pfadis müssen dem Wikingerkönig helfen es wieder flott zu bekommen. Mit grosser Freude widmen sie sich dieser Aufgabe und schnitzen viele kleine und grosse Schiffe aus Schwemmholz. Nach dem Schiffbruch etwas verloren, beweisen die kleinen Wikinger ihren Orientierungssinn bei zwei Orientierungsläufen und können so das Wikingerschiff wieder nach Hause lotsen.

In der Freizeit vergnügen sich die Pfadis mit Haus dekorieren, Feuer entfachen oder mit einem Fussballmatch. Am Abend findet die Taufe statt, bei der jedem neuen Lagerteilnehmer während einer Zeremonie ein besonderer, passender Pfadiname verliehen wird. So werden 16 Kinder auf Namen von A wie Andromeda über E wie Elch bis Y wie Yukon getauft.

Pfadischnuppertag 2015

Pfadis auf der Suche nach Kleopatra

Schnuppersamstag der Pfadi im Glarnerland

Von Sonja Künzler v/o Lemon und Mario Marti v/o Snake

Am vergangenen Samstag fand der schweizweite Pfadi-Schnuppertag statt. Auch die vier Abteilungen im Kanton Glarus konnten viele interessierte Kinder zwischen 5 und 15 Jahren bei sich begrüssen und ihnen einen Einblick in die vielseitigen und lehrreichen Aktivitäten der Pfadi geben.

In Glarus Süd hatte Asterix alle Pfadis der Pfadi Kärpf zusammengerufen. Er erzählte ganz aufgeregt, dass Kleopatra entführt worden war und er die Hilfe der Pfadis dringend benötige. Da es Hinweise gab, wo die Entführer Kleopatra gefangen hielten, lösten sie ein Rätsel, welches die Pfadis und pfadiinteressierten Kinder in den Eichwald führte. Im Wald angekommen, wurden sie bereits von Galliern erwartet, die ihnen mit Tipps und Tricks zur Seite standen, um Kleopatra zu finden.

An vier verschiedenen Posten erweiterten die Pfadis und Schnupperlinge ihr Können. Sie lernten, wie man einen Zaubertrank für Superkräfte braut und erkletterten einen steilen Felsen. Ebenso stärkten sie den Gruppenzusammenhalt mit Hilfe von Pfadispielen und trainierten ihre Tastsinne. Als alle Aufgaben gemeistert waren, tauchte ein Hinweis zum Verbleib von Kleopatra auf und alle Kinder machten sich auf die Suche. Sie fanden Kleopatra gut versteckt hinter einem Baum. Als Dank belohnte sie die Retter mit einem Pack Gold. Dieses Geschenk nahmen sie mit Freude an, denn mit diesen Goldkörnern konnten sie über dem Feuer feines Popcorn machen.

Schatzsuche mit pädagogischem Hintergrund

Die Pfadis in Glarus Nord durften Indiana Jones auf seiner Schatzsuche begleiten. Anhand von Geheimbotschaften und Schatzkarte kamen sie zu einer Schlucht, welche sie mit einer selbstgebauten Seilbahn überquerten. Dort fanden sie tatsächlich den Schatz, doch waren sie leider nicht die einzigen: Zwei maskierte Personen stahlen ihnen die Kiste, doch werden die Pfadis beim nächsten Treffen die Verfolgung aufnehmen.

Doch die Pfadi bietet nicht nur ein attraktives Programm, sondern verfolgt im Rahmen ihrer Aktivitäten auch pädagogische Ziele: Durch vielfältige Erlebnisse sollen die Kindern und Jugendlichen lernen, sich zu entfalten, sich aktiv in der Gesellschaft zu engagieren und ihre Zukunft verantwortungsbewusst zu gestalten. Konkret sind die Projekte aber je nach Alter und Interesse der Teilnehmer und Teilnehmerinnen verschieden. So entdecken die Jüngsten die eigenen Möglichkeiten und entwickeln eine Persönlichkeit, während die etwas Älteren lernen sich in der Gruppe einzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und kritisch durch die Welt zu gehen. Wichtig sind dabei immer Spass und das Erlebnis in der Gruppe.

Wenn du diese spannenden Abenteuer verpasst hast, kannst du auch gerne nächstes Mal vorbeischauen. Melde dich bei Mario Marti, 078 847 24 83. Weitere Informationen auf www.pfadi.ch

Jahresbericht Wolfsstufe 2014

Wie schon 2013, fing das Jahr mit dem Schneesporttag in Elm und, für die Wölfe, dem Filmnachmittag in Schwanden an. Bis zum letzten Moment war nicht sicher, ob es auch wirklich klappt: Den der Schnee blieb lange aus, die Temperaturen deutlich zu warm für die Talabfahrt mit dem Schlitten. Doch wir hatten Glück, in der letzten Nacht vor dem Anlass schneite es nochmals, diesmal bis ganz nach unten. Bis auf die paar letzten Meter könnten wir in einer und zweier Teams gemütlich oder auch blitzschnell die Piste hinunter schlitteln.

Am Nachmittag ging es dann für die Wölfe aber so richtig eisig weiter: Die Chroniken von Narnia standen auf dem Filmprogramm. Die Weisse Hexe will das ganze Königreich Narnia in eine Eislandschaft verwandeln. Gespannt, Popcorn und Süssigkeiten knuspernd, fieberten die Wölfe und die Leiter mit, wobei die Dunkelheit im Filmsaal auch den einen oder anderen zu einem kleinen „Powernap“ verleitete. Als Narnia gerettet war, ging es auch schon wieder zum Bahnhof Schwanden zurück und nach Hause.

Der nächste kantonale Anlass war der Wolfsausflug im Sommer.Es war ein strahlender, warmer Tag, 35 Wölfe und ein Hund trafen sich, um von Weesen nach Quinten zu wandern und von Quinten nach Weesen mit dem Schiff zurück zu fahren. Unterwegs besichtigte man die Seerenbachfälle, brätelte im Wald bei einem tollen Panorama über den Walensee, tobte im Wald herum, entdeckte in Quinten Palmen und Zitronenbäume und genoss ein Eis auf dem Schiff zurück nach Weesen.

Als letztes Highlight lud die Monster Highschool Kärpf zu einem Schnuppertag nach Schwanden ein (aka Wolfstag). Die (Wer)Wölfe aus dem ganzen Kanton müssten verschiedene Aufgaben meistern: In einem magischen Labyrinth den Ausgang finden, shrekliche Monster verarzten, zusammen mit den Ghostbustern Gespenster einfangen oder mit den freundlichen Monster AG Bauarbeitern die Feuerheizung im Haus installieren. Wie sich die angehenden Monster in den einzelnen Disziplinen behaupteten, wurde genau beobachtet und protokolliert. Am Ende gab es dann die Auswertung und die Rangverkündigung: die Abteilung Glärnisch gewann den diesjährigen Wolfstag und setzte damit ihren Serienerfolg fort.

Siechämarsch 2014

Jeden Frühling aufs Neue findet der von der Pfadi Glarus organisierte Siechämarsch statt. Rund 500 „Siechä“ aus der ganzen Schweiz, Pfadis sowie Nichtpfadis, nehmen an diesem Lauf teil. Sie können zwischen einem 100 km, 80 km oder 50 km Marsch wählen, welcher an einem Stück während eines Wochenendes ausgeführt wird. Alle drei Routen enden jeweils in der Linth-Escher Turnhalle in Niederurnen.

Von Bianca Fancini v/o Pep, Mirjam Murer v/o Bolera, Sonja Künzler v/o Lemon und Silvia Staub v/o Timida

Die 100 km Route startete dieses Jahr in Schöfflisdorf und führte dann über den Pfannenstiel, dem Zürichsee entlang und über die Linthebene nach Niederurnen. Der Check-In des 80 km Laufes war im Flughafen Kloten zu finden und die Teilnehmer des 50 km Marsches schlossen sich in Männedorf den anderen Läufern an. Zwischendurch konnten sie sich an vier auf der Strecke verteilten Verpflegungsposten für den Weitermarsch stärken. Neben ausreichender Verpflegung von Riegeln und Früchten über Pasta mit verschiedenen Saucen bis hin zur Gerstensuppe wurden die Läufer dort auch motiviert und unterhalten. So gab beispielsweise an zwei Posten ein Läufer spontan sein Klaviertalent zum Besten.

Am Siech gibt es alles zu sehen: Sowohl ehrgeizige Sportler, die mehr oder weniger die ganze Strecke joggen, als auch begeisterte Wanderer, die mit Wanderhut und Trekkingschuhen durch die Landschaft ziehen. Pfadikollegen in Gruppen, die zusammen etwas erleben möchten, oder auch die Abenteuerlustigen, die ohne viel Vorbereitung einmal eine Grenzerfahrung machen möchten. Sie alle haben ein gemeinsames Ziel: nach 15 bis 20 Stunden zu Fuss respektive 138‘450 Schritten heil in Niederurnen anzukommen. Dieses Jahr erreichten 283 von 469 gestarteten Läufern dieses Ziel. In der Halle angekommen, warteten eine (meistens) warme Dusche, eine Massage- und Sanitätsecke und ein Schlafplatz auf die erschöpften Teilnehmer.

Die Sicherheit der laufenden Pfadis wird durch sorgfältige Planung der Route, Reflektionsstreifen für die Nacht sowie Kontrolle der TNs durch Check-In und Check-Out gewährleistet. Taxis, die über die Taxizentrale koordiniert werden, sind für Teilnehmer, die an ihre Grenzen stossen, und für Notfälle allzeit bereit. Trotz der durchgestandenen Strapazen sind sich Läufer sowie Helfer einig: auf ein Neues am nächsten Siech, am 30./31. Mai 2015!

Siechämarsch-6-pfadiglarus.chSiechämarsch-8-pfadiglarus.chSiechämarsch-2-pfadiglarus.chSiechämarsch-12-pfadiglarus.ch

Explorer Belt 2012

Kala 2012

Bilder vom KALA im Thurgau findest du in der Bildergalerie.