Pfingstlager 2015

Wikinger-Pfadis plündern Europa

Am Pfingstwochenende fanden die Pfingstlager der Pfadiabteilungen des Kantons Glarus zu verschiedenen Themen statt. Die Pfadis Pfadiabteilungen Glärnisch (Glarus) und Windegg (Glarus Nord) gingen als Wikinger auf Raubzug, wurden schiffbrüchig und fanden doch noch nach Hause.

Von Benjamin Kistler v/o Wiff

Die mehr als 40 Teilnehmer des Pfingstlagers werden am Samstagmorgen von Wikingerkönig Erik Blauzahn begrüsst. Dieser lädt alle Pfadis ein, gemeinsam mit ihm auf einen Wikinger-Raubzug zu gehen.

Die Pfadis errichten ihre Zelte in Walenstadt neben dem Pfadiheim, das die nötige Infrastruktur für das Pfadilager bietet. Die Wölfe (Kinder der 1. bis 4. Klasse) werden bei einem Postenlauf zu waschechten Wikingern ausgebildet, malen furchteinflössende Wikingerfahnen und lernen den Wikingerruf. Mit lautem Gebrüll stürzen sie sich dann in ein Geländespiel, bei dem sie möglichst viele verschiedene Edelsteine rauben müssen.

Natürlich ist der Wikingerkönig Blauzahn über solch mutige Wikinger erfreut. Als Dank spendiert er allen ein grosses Festmahl. Bei diesem Wikingerschmaus wurde passend zum Thema auf Messer, Gabel und Teller verzichtet und das Poulet mit Beilage direkt vom Tisch nur mit den Händen gegessen.

Am Sonntag schlägt das Wikingerschiff leck und die Pfadis müssen dem Wikingerkönig helfen es wieder flott zu bekommen. Mit grosser Freude widmen sie sich dieser Aufgabe und schnitzen viele kleine und grosse Schiffe aus Schwemmholz. Nach dem Schiffbruch etwas verloren, beweisen die kleinen Wikinger ihren Orientierungssinn bei zwei Orientierungsläufen und können so das Wikingerschiff wieder nach Hause lotsen.

In der Freizeit vergnügen sich die Pfadis mit Haus dekorieren, Feuer entfachen oder mit einem Fussballmatch. Am Abend findet die Taufe statt, bei der jedem neuen Lagerteilnehmer während einer Zeremonie ein besonderer, passender Pfadiname verliehen wird. So werden 16 Kinder auf Namen von A wie Andromeda über E wie Elch bis Y wie Yukon getauft.