Siechenmarsch 2016

Rund 500 Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Schweiz haben am Wochenende vom 21. und 22. Mai am Siechämarsch der Pfadi Glarus mitgemacht. Sie nahmen Routen von 50, 80 und sogar 100 Kilometern unter die Füsse.

Von der Siechäpress

Der Siechämarsch, organisiert von der Pfadi Glarus für Pfadis und Freunde aus der ganzen Schweiz richtet sich an all jene, die herausfinden möchten, wie weit ihre Füsse sie tragen. Alljährlich im Mai wird daher im Rahmen dieses Anlasses gewandert, was das Zeug hält. So auch am vergangenen Wochenende bei warmem und sonnigem Wetter.

Drei Varianten

Das Ziel war für alle 497 Läuferinnen und Läufer das gleiche: Die Schulanlage Linth-Escher in Niederurnen. 102 besonders Wagemutige trafen sich bereits um 9 Uhr beim Bahnhof Dietikon, um auf ihre 100 Kilometer lange Strecke zu starten. Die Route führte zunächst auf den Üetliberg und anschliessend über den Albispass.
Am Mittag kamen die 206 Kandidaten, welche sich für den 80-Kilometer-Marsch angemeldet hatten, in Adliswil dazu. In Menzingen schliesslich begann die Strecke über 50 Kilometer, für die sich 189 Personen entschieden hatten.
Die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren 14 Jahre alt, die ältesten über 50.

Unterwegs nach Niederurnen treffen sich Pfadis aus der ganzen Schweiz, führen spannende Gespräche, erfahren ihre Grenzen und lernen Selbstmotivation. (Bild von Daniel Eggenberger)

50 Helfer im Einsatz

Für einen reibungslosen Ablauf des "Siech16" sorgten das Organisationskomitee der Pfadi Glarus sowie rund 50 Helferinnen und Helfer. Wer den Lauf abbrechen wollte, konnte sich an vorgegebenen Punkten von einem Shuttlebus abholen lassen. Auf der Strecke befanden sich zudem vier Verpflegungsposten. Im Angebot waren dort unter anderem Teigwaren, Suppen, Bananen und Getreideriegel.

100 Kilometer in 12 Stunden

Aufgrund der weiten Distanzen waren viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer des "Siech16" bis weit in die Nacht hinein unterwegs. In Niederurnen konnten sie sich von den Strapazen erholen und einige Stunden schlafen.
Den 100er liefen 56 Teilnehmer zu Ende, den 80er 138 und beim 50er gab es 161 Finisher. (pd)

Weitere Informationen: www.siech.ch

Die vorgegebene, sichere Strecke des Siechämarsch führt durch Wald und Wiesen entlang des Albis und Etzel. (Bild von Christian Rengg)
(Bild von Christian Rengg)
Karten für die Route, Leuchtstreifen für die Sicherheit und ein kleines Geschenk stehen am Check-In für die 497 Läufer bereit. (Bild von Christian Rengg)
An den drei Verpflegungsposten wird neue Energie und Motivation getankt. (Bild von Christian Rengg)
(Bild von Christian Rengg)
Die Mühe wird mit herrlichen Ausblicken über den Zürichsee belohnt. (Bild von Christian Rengg)